Liebe Mary, ich bin immer wieder überrascht darüber, welche unterschiedlichen Gefühle und Emotionen Du bei mir auslöst. Warum bitteschön war ich z.B. am Samstagabend, rund 600 km von Berlin entfernt, um kurz vor 20 Uhr total aufgeregt, so als würden nur noch zwölf Glockenschläge bis zum neuen Jahr fehlen? Warum habe ich vorletzten Freitag in Duisburg phasenweise fast das Atmen vergessen, obwohl ich doch gar nicht singen musste? Und warum wird mir bei den zahllosen und durchweg positiven Medienberichten und den vielen schönen Fan-Reaktionen zu dir und deiner Tour so warm ums Herz, dass ich mich nur noch lächelnd für dich freuen kann?
Irgendwie piekst Du seit Jahren mit deinem (öffentlich wahrnehmbaren) Tun und Sein regelmäßig in mein Herz-Kreislauf-System. Du bist wie ein Kombi-Präparat, belebend und beruhigend zugleich. Aber kein Beipackzettel der Welt kann mir erklären, warum das so ist.
Und aus den nicht lebensbedrohlichen Nebenwirkungen werde ich meistens auch nicht schlau.
Zu deinem fantastischen Tour-Start habe ich nun ein ungewöhnliches Gefühl, eine Rolle, die mir eigentlich nicht zukommt: ich bin stolz auf Dich, Mary. Seltsamerweise brauche ich dafür keine Erklärung, weil ich es so lassen kann, wie es ist. Ich glaube, bei deinen Konzerten in Düsseldorf und Siegen werde ich es eh wissen 😉
Liebe Grüße, Monika



