3,5 Jahre -170 Vorstellungen – 100.000 Zuschauer. Und zum Tour-Finale in Duisburg zwei wunderbar aufgelegte Protagonisten, von denen man vor Tour-Start nicht geahnt hätte, dass sie einmal gemeinsam auf der Bühne stehen und solch ein ungewöhnliches Programm auf die Beine stellen würden. Zwei sehr schöne Beine waren dabei und zwei, die immer in roten Schuhen steckten 😉 .
Fast erbärmlich zuzugeben, dass ich nur vier Vorstellungen davon miterlebt habe, aber dafür beide Vorstellungen in Duisburg. Ein würdiges Finale, bei dem ich sentimentales Schaf manches Mal sehr gerührt war. Vielleicht ist jetzt gerade Robert Palmer’s Version von Marvin Gaye’s „Mercy Mercy Me“ dafür verantwortlich, dass diese Rührung nachwirkt. Jedes Mal wenn Du „So leb dein Leben“ singst, baut sich in mir eine Spannung auf, dass mir im zweiten Gesangsteil fast der Atem stockt. Ich saß gebannt in meinen Sitz gepresst und konnte nichts tun. An deinem Gesicht erkannte ich, wie man auch noch nach Jahrzehnten hundertfünfzigprozentig intensiv bei der Sache sein kann. Und am Freitag hätte ich dir an einer Gesangsstelle am liebsten einen Lungenflügel zufliegen lassen, damit du sicher den letzten Bogen schaffst und damit meine Spannung auflöst. Du hast es natürlich auch so geschafft. Damit schaff ich jetzt hoffentlich einen sinnvollen Bogen zu dem, was ich eigentlich sagen will: Bei euch beiden ist sicher viel Professionalität im Spiel und vielleicht lass ich mich dadurch blenden, aber ich hatte bei allen erlebten Vorstellungen immer das Gefühl, dass ihr im Grunde genommen immer mit Herz und Leidenschaft auf der Bühne steht. Ich habe das bei dir noch nie anders erlebt. Und das berührt mein kleines, sentimentales Herz und bestätigt mich in meinem eigenen beruflichen Tun. Mary, ich wünsche dir einen ganz tollen Start in deine Solo-Tour. Mach es so wie du willst und wie es dir gut tut. Du hast es dir verdient!
Monika



