Die erste Sing-meinen-Song-Folge ist gelaufen. Seit Monaten ganz gespannt und heute seit dem späten Nachmittag ganz aufgeregt, alles nur wegen Mary; unglaublich wie die ‚schrille Alte‘ einen musikalisch auf Trapp halten kann und man immer neugierig bleibt und sich fragt, was sie jetzt noch alles machen wird 🙂 . Mein Fazit in vier Punkten: 1. Die Staffel hat ganz enorme Anlaufschwierigkeiten. 2. Diese durchgängige, überschwängliche Lobhudelei geht mir auf den Zeiger und kommt selten glaubwürdig rüber. 3. Die erfolgreiche junge, deutsche Musik hat enorme Schwächen. Musikalisch fehlt mir der Spannungsaufbau, die Geschichte, die Dramatik, die Leidenschaft, die Präsenz, das in Erinnerung Bleibende, das Gesamtpaket. Auch wenn Textideen vereinzelt gut sind, ist vieles austauschbar, auch einige Interpreten bzw. Bands. 4. Auch wenn ich die L. Clio für vielversprechend halte, aber die drei ‚Alten‘ haben es heute retten müssen: Gold, Garvey, Roos. Haben sie auch getan und man sieht und hört, wer eine Stimme hat und gleichzeitig auch noch singen kann und dann auch noch eine Bühnenpräsenz hat. Ich bin davon überzeugt, dass Mary in jeder Folge das Beste aus den Titeln rausholen wird. /// Liebe Mary, Du würdest eine absolute Spinnerin sein, wenn Du auch nur ansatzweise den Gedanken spinnen würdest, dass man dich in der Musiklandschaft nicht mehr braucht!



